ÜBERSICHT Gruppen-Interaktion


INTeraktion 1

Thema: Arbeit

Host: : Yvonne Skowronek, Katja Streck und Johanna Hore / BerufsWege für Frauen e.V./ Social Business Women e.V.

Inhalt: Zum Thema ARBEIT steht ‚WILMA‘ (Women in Leadership + Management) im Focus. Politisch, gesellschaftlich und auch von Seiten zumindest der großen Unternehmen sind die Weichen für Frauen in Führungspositionen gestellt.
Dennoch klagen zahlreiche Unternehmen über zu wenig Frauen in genau diesen Positionen.
Was fehlt, wo es fehlt und was bringen die  Arbeitsmarktanforderungen der Zukunft?... das möchten wir mit Ihnen diskutieren, um Ihre Perspektiven, Eindrücke und Erfahrungen und somit die Kraft der Gemeinschaft für die Weiterentwicklung von „Social Business Women“ zu nutzen.

INTeraktion 2

Thema: Wohnen

Host: Toni Heigl / „Co-Living Corporation Project”

Inhalt: Anhand eines konkreten Wohnobjekts in München werden in dem Workshop Ideen und konzeptionelle Ansätze für ein vorbildhaftes Musterprojekt erarbeitet. Der Standort soll zusammen mit einer lokalen Wohnungsgenossenschaft einen innovativen und solidarischen Ansatz zu den Themen Wohnen und Arbeit als Referenzmodell darstellen und somit als Pilotprojekt auch für weitere Objekte in anderen Städten dienen.

iNterAKTION 3

Thema: Pflege

Host: Sabine Holtkamp

Inhalt: Man hört täglich von den Zuständen in der Altenpflege. Vom herrschenden Notstand an ausreichend Personal und auch dem Stillstand des Themas innerhalb der Gesellschaft. Dabei stellt sich uns viel Fragen:

  • Leben wir in Solidarität mit den alten Menschen in unserer Gesellschaft?

  • Wie können Investitionen in die Altenpflege nachhaltig und erfolgreich vorgenommen werden?

  • Wie steht es um die Beziehung zwischen Altenpflegepersonal und alten Menschen selbst

Bei der Gruppen-Interkation werden wir klären wie die Idee des Social Business zur Verbesserung der Altenpflege in Deutschland beitragen kann.

INTeraktion 4

Thema: Wachsen und Öffnen

Host: Bernhard Albert und Klaus Hoffmann / DIE KOOPERATIVE eG

Inhalt: Im September 2018 haben rund 100 Menschen die solidarische Landwirtschaft DIE KOOPERATIVE eG in Frankfurt-Oberrad gegründet. Die Mitglieder von DIE KOOPERATIVE eG entscheiden mit wo, wie und welche Nahrungsmittel angebaut und wie Tiere gehalten werden. Damit übernehmen sie Verantwortung für die Produktion und lernen die gesamte Wertschöpfungskette ökologisch erzeugter Lebensmittel kennen. Sie können pflügen, pflanzen, jäten, ackern, müssen das aber nicht – und erhalten wöchentlich einen Ernteanteil in einem Depot in ihrem jeweiligen Stadtteil. Regional. Ökologisch. Gemeinwohlorientiert.

Die Anzahl der Mitglieder ist auf über 250 angewachsen und wächst um rund 30 Mitglieder pro Monat weiter.

Im Workshop am Freitagnachmittag wollen wir Wege finden, wie DIE KOOPERATIVE eG diese Wachstumsdynamik beibehalten oder sogar erhöhen kann, ohne ihre Werte und Ziele aufzuweichen.

Der Workshop am Samstagmorgen steht im Zeichen der Talente unserer Mitglieder. Wie kann DIE KOOPERATIVE eG Räume für die Talente ihrer Mitglieder schaffen, um die Innovation und das soziale Unternehmertum in der Genossenschaft zu beflügeln.

INTeraktion 5

Thema: Bildung

Host: Dr. Silke Schemer / Bilinguale Montessori-Schule

Inhalt: Impulse von der gerade begonnenen Transformation des Trägervereins der Bilingualen Montessori Schule in Ingelheim von einem Verein in eine Genossenschaft. Dies resultiert aus der Idee, dass die Genossenschaft die geeignete Rechtsform für eine Bildungsgemeinschaft darstellt. Welche Prinzipien werden dabei befolgt? Welche Anregungen haben die Teilnehmer des Workshops für diesen Prozess?

INTeraktion 6

Thema: Nachhaltige Bekleidung

Host: Holger Thiesse / the-white-room.eu

Inhalt: „Wie können wir die Idee des Social Business in die Textilindustrie tragen?

Die Textilindustrie ist lohnintensiv und daraus abgeleitet in erster Linie in schwächer entwickelten Ländern. Oft werden an logistisch optimalen Standorten mit Wanderarbeitern Fabriken ausgestattet, die sozial problematisch sind.

Wie können wir marktgerechte Produktionsstandorte in Regionen aufbauen, die für die Arbeiter sozial fair sind? Wie können wir neue  Marken aufbauen die soziale Fairness als Unternehmenszielsetzung haben? Wie die Wertschöpfungskette auf die elementaren Inhalte reduzieren?

 

 

 

INTERAKTION 7

Thema: UrStrom e-CarSharing in Bürgerhand : Behauptung gegen Carsharing-Angebote großer Konzerne

Host: Philipp Veit und Reinhard Sczech / UrStrom eG

 Inhalt: Die UrStrom Bürgerenergiegenossenschaft Mainz eG hat mit UrStromMobil e-CarSharing in Bürgerhand ein Konzept geschaffen, wie Bürger nachhaltige Mobilität gemeinsam organisieren können. Doch große Carsharing Anbieter sind kurz davor, auch auf e-Mobilität umzusteigen. Wie kann sich eine Genossenschaft in diesem Markt behaupten und das Konzept auch an andere Genossenschaften weitergeben, um die Verkehrswende zu erreichen?

INTERAKTION 8

Thema: "In wie viele Häuser ich auch kommen werde, zum Nutzen der Kranken will ich eintreten" - Herausforderungen für Social Business Modelle und Digital Health an der Schnittstelle der Sustainable Development Goals und der Gesundheitswirtschaft am Beispiel der Skalierungstrategien von RetroBrain

Host: Manouchehr Shamsrizi / RetroBrain R&D GmbH

Inhalt: RetroBrain gilt als “a benchmark in the therapeutic gamification industry” (LIFT Basel), setzt als erstes Digitalprojekt überhaupt - gemeinsam mit der BARMER, Microsoft, und der Diakonie - Deutschlands neues Präventionsgesetz um, war u.a. Social Business des Jahres der WHU, Ashoka "IT4Change"-Teilnehmer, und eines von 100 aus Europa zu Präsident Obamas' Global Entrepreneurship Summit nach Stanford eingeladenen StartUps. Für RetroBrain stellt sich die gleiche Frage, vor der alle (Social) StartUps im Gesundheitswesen entwickelter Volkswirtschaften stehen: Wie können Lösungen entwickelt und angeboten werden, zu denen dann auch ein gerechter Zugang aller sozialen Milieus möglich ist? Wie also kann RetroBrain einerseits seine therapeutisch und präventiv wirksamen Videospiele für an Alzheimer oder Parkinson erkrankte Senioren so breit zugänglich wie möglich anbieten, andererseits aber ein solches Geschäftsmodell entwickeln, das eine langfristige Weiterentwicklung und die Erschließung neuer Krankheitsbilder erlaubt? Ist die Gesundheitswirtschaft immun gegenüber der Idee von Social Business, oder gerade im Gegenteil dafür besonders geeignet? Manouchehr Shamsrizi ist Co-Founder und ehemaliger CEO von RetroBrain, Co-Founder der Forschungsgruppe gamelab.berlin der Humboldt-Universität, und war Global Justice Fellow an der Yale University sowie Ariane de Rothschild Fellow of Innovative Social Entrepreneurship an der University of Cambridge.